Fisch & Gesundheit
Bekömmliche, kalorienarme Nahrungsmittel sind heute wichtiger als je zuvor. Die leichte Verdaulichkeit von Fischen beruht sowohl auf ihrem relativ geringen Fettgehalt als auch auf dem besonders geringen Anteil an Bindegewebe im Fischfleisch. Das Fleisch der meisten Fische gilt darüber hinaus als „natriumarm“, weiters enthält es wertvolle Vitamine, z. B. Vitamine A, D, E, B6 und B12.
Der Nährwert von Fischen
Die einzelnen Fischarten unterscheiden sich erheblich in ihrem Wasser-, Fett-, Einweiß- und Mineralstoffgehalt. Bei „Magerfischen“ wie z. B. Kabeljau, Seelachs, Scholle und Zander, liegt der Fettgehalt unter 1 %. Einen mittleren Fettgehalt haben z. B. Rotbarsch, Heilbutt und Karpfen. Fische mit einem Fettgehalt von über 10 % sind z. B. Heringe, Sardellen, Makrelen, Lachs und Thunfisch. Wobei Fischfett wegen des hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren besonders wertvoll für den Körper ist und zur Vorbeugung vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen kann.
Der Fettgehalt der Fische ist jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen. Am höchsten ist er bei jugendlichen Fischen und bei fortpflanzungsfähigen Fischen zwischen den Laichzeiten.
Der Eiweißgehalt liegt bei den meisten Fischen zwischen 17 und 20 %, der Gehalt an Mineralstoffen bei 1 bis 1,5 %.
Der Energiegehalt von Fisch ist stark vom Fettgehalt abhängig. Bei Magerfischen beträgt er 70 bis 80 kcal pro 100 g, bei fetten Fischen 200 bis 250 kcal pro 100 g. Fleisch von Magerfischen hat damit nur halb so viele Kalorien wie mageres Rind- und Schweinefleisch.
Weitere Informationen über den ernährungsphysiologischen Wert von Fisch und Meeresfrüchten sowie aktuelle Nachrichten über Fisch als Genussmittel finden Sie auf folgenden Websites:

Slovenský